Mit Feuer und Flamme

Keramik in der Gegenwartskunst

Keramik ist für die bildende Kunst uralter Werkstoff und vertrautes Terrain. Auf ihrem Weg in die Gegenwart wurde sie zum randständigen, ausgegrenzten Medium, um zugleich wiederholt von Künstlerinnen und Künstlern – auf der Suche nach künstlerischer Erneuerung – als strategisches Material zur Überwindung inhaltlicher und formaler Grenzen eingesetzt zu werden.Seit der Moderne scheint das Ausgangsmaterial Lehm als archaischer Kulturspeicher zu funktionieren und kulturelle Vereinnahmungen zu potenzieren.

Die Ausstellung geht weit über das traditionelle Verständnis von Keramik hinaus: Sie zeigt zeitgenössische Positionen, die als plastische Wandarbeiten, frei stehende Skulpturen und ausgedehnte Rauminstallationen in Erscheinung treten. Und sie thematisiert das kulturübergreifende Interesse am Werkstoff Ton.

Die Künstler

Richard Deacon (England)

Anke Eilergerhard (Deutschland)

Louise Hindsgavl (Dänemark)

Leiko Ikemura (Japan)

Uwe Karlsen (Deutschland)

Markus Karstieß (Deutschland)

Otto Piene (Deutschland)

Edith Plattner (Italien)

Norbert Prangenberg (Deutschland)

Thomas Schütte (Deutschland)

Ai Weiwei (China)

Anne Wenzel (Niederlande)