In voller Blüte

14 Künstlerinnen und Künstler aus Australien, Brasilien, Deutschland, Japan, Korea, den Niederlanden und der Schweiz präsentieren unterschiedlichste Positionen aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Installation, Fotografie und Video. Sie finden Bilder für die sinnlich erfahrbare Welt der Blumen und Blüten. Sie befassen sich mit nostalgischen Sehnsuchtsmotiven, ornamentalen Wuchsformen und Phänomenen der botanischen Migration. Sie befragen den Repräsentationscharakter und die Vanitas-Allegorie klassischer Stilllebenarrangements. Und sie zeigen Aspekte einer digitalen Bildkunst auf, in der die virtuell entwickelte Pflanze zum Symbol für die Existenz medialer Parallelwelten und die fortschreitende Fremdbestimmung einer gentechisch veränderten Realität wird.

Die kulturübergreifende Thematik der Ausstellung scheint wie geschaffen für das Museum Villa Rot. Einerseits nimmt sie Bezug auf den intimen und atmosphärisch einmaligen Standort des historischen Gebäudes und seines umgebenden Parkgeländes. Andererseits bürgt sie für die programmatische Kontinuität des Museums als Begegnungsort der Kulturen.

Die Künstler:

Nobuyoshi Araki (Japan)

Karl Blossfeld (Deutschland)

Yoon-Kung Cho (Korea)

Maurice Ducret (Schweiz)

Kirsten Geisler (Niederlande)

Ruth Handschin (Schweiz)

Volker Leyendecker (Deutschland)

Tim Maguire (Australien)

Michael Munding (Deutschland)

Luzia Simons (Brasilien)

Annelies Štrba (Schweiz)

Yoshihiro Suda (Japan)

Susanna Taras (Deutschland)

Arnold von Wedemeyer (Deutschland)